Leaving from Gubbio the route to follow in order to see the full region has a first stop in Scheggia, which is situated where the flaminia way cross the Sentino, with its typical bridge. Following the faminia way, direction south, you get to the village of Costacciaro.
At the cross of the Osteria del Gatto taking the road on the right, you get after 1,3 Km to Fossato di Vico having the modern part of the town along the road an the old part on a cliff. After a further 8km there is Gualdo Tadino below the Monte Serra Santa, on which you can recogize the white leading from Gualdo to Perugia and finally you will get to Valfabbrica on the sides of river Chiascio.
Diesen Weg zwischen Assisi und Gubbio (46 Km.) beging der Hl. Franz zum ersten Mal im Jahr 1206, und dann jedes Mal, wenn er das Heiligtum der Verna erreichen wollte.
Von Assisi bis Pieve San Nicolò
Man reist vom Stadttor San Giacomo in Assisi ab, Richtung Pieve San Nicolò, und von dort geht man weiter bis nach Valfabbrica, zur Ortschaft „Il Pioppo“. Die kleine, einfach gebaute Pfarrkirche San Nicolò mit ihrem Kappenglockenturm stammt aus dem 17. Jahrhundert. Die Überreste einiger Mauern erinnern uns an eine Festung mit Wachturm in der Mitte des Gebäudes: leider gibt es heute keine Spur von Tore oder von dem Turm.
Von Pieve San Nicolò bis Valfabbrica.
Vor den Toren der Burg Valfabbrica befindet sich die Ortschaft “Il Pioppo”, die einmal die Grenze zwischen Wald und bebauten Felder war. Den Legenden nach, fand der Heilige Franz Zuflucht in dem umliegenden benediktinische Kloster in Valfabbrica. Von der ursprünglichen Abtei sieht man heute nur noch die zentrale Rosette und drei Fenster auf der Fassade, während die Apsis-Struktur verloren gegangen ist.
Von Valfabbrica bis Coccorano
Von Valfabbrica reist man weiter, Richtung Gubbio, über den Fluss Chiascio und die Strasse bei Coccorano entlang. Nach einigen Biographen wurde hier der Heilige Franz von einigen Straßenräuber überfallen, und deshalb bat er die Bürger des Dorfs um Aufnahme. Man vermutet, der Hl. Franz habe Zuflucht bei dem umliegenden Schloss Coccorano (ein Besitz der Familie Bigazzini aus Gubbio, einst mit der Familie von Franz befreundet) gefunden. Dieses Schloss von 11. Jh., zusammen mit den Befestigungen von Biscina und Gnomici, erhebt sich auf dem Berg als Schutz des Chiascio Tals. Ein Teil des großen viereckigen Turms neben dem Eingang ist heute noch sichtbar, während nur wenige Spuren der alten Kirche bleiben, und zwar in dem umliegenden wieder aufgebauten Gebäude.
Von Coccorano cis Biscina
Man reist weiter, Richtung Vallingegno, über das Schloss Biscina, die ehemalige Grenze zwischen Gubbio und Valfabbrica, ein wichtiger Ort wegen seiner strategischen Lage. Biscina – schon zur Zeit des Hl. Franz – wurde mehrmals erobert, und fast jede Herrschaft hat an die Arbeit an Mauer und Befestigungen teilgenommen. Das heutige Aussehen des Schlosses ist wegen der späteren Umbauarbeiten ziemlich unregelmäßig. Das nördliche Teil der Struktur zeigt zwei Türme, die den Eingang zum Hof schützen, der erste unversehrte Turm mit welfischen Zinnen, waehrend vom zweiten Turm ist noch wenig übrig.
Von Biscina bis Vallingegno
Der Strasse entlang kann man viele wichtige Franziskanische Zeugnisse besichtigen: die Kirche von Caprignone, die Abtei von Vallingegno und die Einsiedelei San Pietro in Vigneto. Jede dieser christlichen Monumente wurde auf einem vorher bestehenden Tempel aufgebaut.
Von Vallingegno bis Fassia
Fast am Ende der Route befanden sich zur mittelalterlichen Zeit zwei Krankenhäuser: Santa Maria di Fonte Salice (auch Montebaroncello genannt) und Santa Maria Maddalena di Fassia. Die zwei Strukturen waren auch Zufluchtsort für arme Leute und Leprakranken.
Von Fassia bis Gubbio
Kurz vor Gubbio befand sich einst das Leprakrankenhaus San Lazzaro; um 1240 wurden hier die Kirche und das Franziskaner Kloster gebaut, obwohl die ersten Franziskaner schon bei der Kirche Santa Maria della Vittoria oder Vittorina niedergelassen hatten.
